Schwimmen im Verein

Wir haben es seit dem letztem Jahr schon so gehalten, dass die Jungs die Herbst- und Osterferien für Schwimkurse nutzen. Der Große hat inzwischen schon den Frühschwimmer „Seeräuber“, der Kleine das „Seepferdchen“. Beide lieben das Schwimmen.

Außerhalb der Ferien gingen wir leider nur sehr unregelmäßig ins Hallenbad und ich mach(t)e mir Sorgen, dass die Jungs wieder verlernen könnten, was sie bisher an Schwimmfähigkeiten erreicht hatten.

Jetzt nutzt der Große wieder die Ferienzeit bei Oma und Opa. Ich wurde informiert, dass er gleich in der ersten Schwimmstunde 125m in einem Zug zurückgelegt hat. Vielleicht sei auch das Bronze-Schwimmabzeichen am Ende der Ferien möglich. Das muss zwar nicht unbedingt sein, aber ich fühle mich natürlich zu gleichen Teilen erleichtert, stolz und zufrieden, solche guten Nahrichten zu hören.

Dessen ungeachtet störte mich der Mangel an regelmäßigem Sport seit wir vor rund einem Jahr das Kinderturnen aufgegeben haben. Ich hielt Ausschau nach einem Angebot, das drei Anforderungen genügte:

  1. eine Sportart, die beiden Jungs Spaß macht
  2. zeitlich entweder am Wochenende oder zwischen 17:00 und 18:00 Uhr gelegen
  3. einigermaßen verkehrsnah

Ich weiß, das sind keine günstigen Rahmenbedingungen, aber ich bin nun mal beruflich so eingebunden.

Glücklicherweise erhielt ich von einer Bekannten den entscheidenden Tip. Ihr Sohn ist altersmäßig genau zwischen meinen beiden und sie sind beide Mitglied im Schwimmverein. Und dort sind mein Kleiner und ich diese Woche Probe geschwommen. Ich hatte so meine Bedenken wegen Nr.3, aber es ist zeitlich machbar.

Und am Wichtigsten – es hat uns beiden gefallen. Mein Junge hat in der Trainingsgruppe, in der er zur Zeit der Kleinste ist, gut mitgehalten. Das sein Freund mit dabei ist, hilft natürlich. Und für mich bedeutet die Familienmitgliedschaft, dass ich in der Zeit quasi nebenan in aller Ruhe meine Bahnen schwimmen kann. Im Schwimmbad mal ohne Aufsichtspflicht zu sein, herrlich. Hinterher waren wir zwei körperlich KO und sehr müde, aber ich war sehr entspannt.

Ich hoffe, mein Großer findet ebenfalls solchen Gefallen am Schwimmtraining. Erfahrungsgemäß ist der innere Schweinehund nach einem langen Arbeits/Schultag das größte Hindernis beim Dranbleiben. Aber ich bin überzeugt, dass es uns allen dreien gut tun wird.

PS: Ich bin vielleicht zwar in keiner Trainingsgruppe, aber eine halbe Stunde ununterbrochenen Schwimmens bescherte mir auch einen stattlichen Muskelkater.

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